Kartenspiel: Ausgerechnet Buxtehude

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Kartenspiel: Ausgerechnet Buxtehude

Beitrag von MataHari » Mo 23. Jan 2017, 10:28

Eine kleine Spielevorstellung für die Spielkinder unter den Schnugis.

Dieses Mal geht es um Ausgerechnet Buxtehude.
Erdacht von Bernd Lach und Uwe Rapp und gezeichnet von Volker Maas, vertrieben von Huch &Friends. Es gibt verschieden aussehende Ausgaben.
Beim Verlag kostet es ca 16€, in Läden gelegentlich ein paar € weniger. (Stand 1.2017)
2 - 6 Spieler, ab 10 Jahren (kommt sehr auf das geografische Wissen an), Spieldauer angegeben 20 Minuten.

buxtehude1.JPG

Dieses Spiel gehört für mich zu den partytauglichen Spielen, die man solange spielen kann, wie man Lust hat. Offiziell gibt es eine Regel, wann geendet wird (bestimmte Kartenanzahl abgelegt). Aber entweder hatten wir vorher schon keine Lust mehr oder haben einfach nach offiziellen Ende weitergemacht.

Worum geht das Spiel? Tja... eigentlich um Geografie. Von jeweils einer Ortskarte aus (darauf Orte oder Sehenswürdigkeiten in Deutschland) muss man andere Orte einschätzen und in die passenden Himmelsrichtungen anlegen. Das kann sehr peinlich werden.

Der Reihe nach nimmt man die oberste Karte des Nachziehstapels und legt sie hoffentlich passend zu den ausliegenden Karten.Nur auf den Nord-Süd oder Ost-West-Achsen. Man kann außen anlegen oder zwischen liegenden Karten schieben, so wie man meint, dass es passt. Danach kann jemand anzweifeln. Dann wird die gelegte Karte und eine daneben gedreht. Hinten sind die Koordinaten des Ortes, damit man vergleichen kann.
Wurde falsch gelegt, muss man einen Wert-Chip an den Zweifler abgeben. Wurde falsch angezweifelt gibt man den Chip dem Anleger.
Nach ein paar Karten gibt es eine Zwischenwertung, da schätzt man, wieviele Karten unentdeckt falsch liegen.

Das war es schon. Die Chips bestimmen am Ende den Sieg.

buxtehude2.JPG

Ich persönlich bin kein Fan von solchen kurzen Anleg-Spielen. Und auf Klischee-Partys bin ich auch selten. Aber ich kenne wirklich viele Leute, die genau ein solches Spiel optimal finden. Schnell, kurze Regeln und wenn man keine Lust auf die vorgegebene Wertung und Dauer hat, spielt man einfach weiter.

Unser Problem: Mein Mann ist gelernter Kartograph und hat, was die Lage von deutschen Städten angeht, dadurch ein irgendwie zehnmal besseres Wissen als alle anderen und findet jeden Fehler. Das macht dann den Mitspielern nicht unbedingt Spaß.
Der Sinn des Spieles ist vermutlich eher, dass man manche Lage nicht genau weiß, dann anlegt (und versucht völlig sicher zu wirken) und hofft, dass es niemand besser kennt.
Bei ungefähr gleichem Halbwissen bei allen Spielern funktioniert es. :gg:

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Re: Kartenspiel: Ausgerechnet Buxtehude

Beitrag von Ere » Mo 23. Jan 2017, 13:22

Klingt ganz witzig. Nur hätte ich bestimmt alles falsch :verlegen:
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Re: Kartenspiel: Ausgerechnet Buxtehude

Beitrag von Pet Cat » Mo 23. Jan 2017, 13:29

Ah, vom Prinzip her wie Anno domini (da geht's halt um Jahreszeiten von Ereignissen).

Danke für's Vorstellen.
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Bei mir herrscht keine Unordnung, es liegen nur unwahrscheinlich viele Ideen rum.

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Re: Kartenspiel: Ausgerechnet Buxtehude

Beitrag von MataHari » Mo 23. Jan 2017, 14:16

Ja, es ist so ähnlich. Ich mag Anno Domini lieber (dafür spielt das niemand mit mir).

Anno Domini hat statt den Orten, wie hier, Ereignisse zu verschiedenen Themen. Und man sortiert nach Jahreszahl.

Der größte Unterschied ist, dass dort die Gesamtheit angezweifelt wird. Hier nur eine Karte im Verhältnis zu ihrem Nachbarn. Und nach einem Zweifeln wird alles abgeräumt und neu gemacht. Hier liegt es, bis das "Zwischenwertungs"-Plättchen kommt.
Außerdem hat man bei Anno Domini Handkarten, aus denen man auswählen kann. Hier zieht man immer nur die oberste Karte.

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