Freggen - ein Land braucht Hilfe

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Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Ere » Di 23. Feb 2016, 15:54

Ich würde gern mit euch ein wenig Rollenspielen.
So eine kleine fortlaufende Geschichte kreieren, in der jeder seinen eigenen Charakter spielt.
Dafür brauchen wir aber auch eine Welt, in der man sich bewegt.

Ich hab da mal grob eine entworfen:
Freggen
Liegt in einer gemäßigten Temperaturzone.
Genzt westlich an einen Ozean (Ylonai), südlich an das Land Vironier (Drachen gebiet und deshalb eher unbewohnt), östlich an Ostwiern (viele Kobolde und Gnome) und Ostwurn (Feen und allerlei Flatterzeugs), nördlich liegt das Gebirge Zjonalb und was dahinter ist, weiß keiner.
In Freggen herrscht momentan Frieden. Der König kann nicht viel, weshalb seine Königin sich um die Geschicke des Landes kümmert.

Vorwiegend leben hier Menschen. Man sieht aber auch andere Rassen vor allem in den großen Städten. Es gibt viele Wälder.
Einige Städte sind dank dem Erfindungsreichtum der Gnome schon ziemlich weit Fortgeschritten, andere sind noch sehr Einfach und Rückständig.
Bevor es losgehen kann, seid ihr gefragt. So ne Karte wäre nicht schlecht, ein paar Städtenamen und vielleicht einige Wesen/Leute, die man unbedingt kennen sollte.

Also schreibt malt und bastelt ein wenig, damit das Land noch Gestalt annimmt und wir es bald mit unseren Figuren beleben können :D:

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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von keltoi » Di 23. Feb 2016, 16:07

oh, wäre es ok, wenn ich einen alten Midgard-Charakter importieren würde?
Sein Name ist Röde Orm (jaja, ich weiß, der Name ist geklaut) und er ist als Kaufmann und Schriftgelehrter unterwegs um fremde Lande zu erkunden - von Freggen hat er noch nie gehört, das wäre ein Grund für ihn, da mal hin zu fahren...
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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Ere » Di 23. Feb 2016, 16:29

Klar. Aber jetzt sammeln wir erstmal nur das Land.
Die spielbaren Charaktere würd ich in nem extra Fred ohne Blabla sammeln.
Also Nur die Vorstellung der einzelnen, die dann gespielt werden :D:

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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von keltoi » Di 23. Feb 2016, 16:57

Aaalso, das Land...
Ich hab da von einem Städchen namens Grünfurt gehört. Es liegt ein Wenig abseits, am Rande eines großen Waldes.
Eigentlich ein total langweiliges Nest. Dort leben nebst ein paar Bauern noch Hurgrim, der mäßig talentierte Huf- und Werkzeugschmied, und sein Lehrling Wulfried. Er wurde als Baby auf den Stufen des nahen Waldschreins gefunden und vom Schmied aufgezogen. Wulfried träumt von einem Dasein als Waffenschmied, in seiner Phantasie schmiedet er die kostbarsten Waffen... Aber wenn er nicht gerade Brennholz suchen oder die Esse anfeuern muss, darf er nur lernen, wie man Hufeisen anbringt oder kaputte Pflugscharen repariert.
Es wird übrigens gemunkelt, dass sich in der Nähe des Waldschreins eine Dryade niedergelassen hat. Aber gesehen hat sie noch keiner....
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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Ere » Di 23. Feb 2016, 19:12

Hab mal die Anfänge der Karte gezeichnet.
Ist die Lage für Grünfurt so ok? :D:
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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von keltoi » Di 23. Feb 2016, 20:34

Ist das der rote Punkt am Waldrand? Das passt gut :) Die Handelsstraße von den Bergen in den Süden könnte da durch laufen.
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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Ere » Di 23. Feb 2016, 20:39

Genau. Der Punkt :gacker:
Werde ein paar Detailbilder hochladen, sobald es mehr zu sehen gibt :)

Aber vielleicht ist das ja auch eher nix für die Schnugis. Mal sehen. Wenn nicht, bastel ich dann weiter für mich daran herum.

Übrigens gibt es in Freggen noch ein Grünau.
Dort hat Mary mit ihren Mädels ein Etablissement gegründet, welches trotz des abgeranzten Dorfes sehr gut zu laufen scheint :lol:

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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von keltoi » Di 23. Feb 2016, 20:42

Ui, ich glaub, da wird mein wilder Seefahrer bei Gelegenheit mal auftauchen :gg:

Och und wenn wir nur zu zweit dran basteln ist es auch ok. Ich liebe Rollenspiel!

Hast Du eigentlich auch von dem Gerücht gehört, dass im Wald eine Hexe wohnen soll? Aber vermutlich ist es nur eine Einsiedlerin, die dort Kräuter und Gemüse anbaut...
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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Allysonn » Di 23. Feb 2016, 20:43

Ich glaube, an der Küste, direkt zu Füßen des Gebirges liegt die Stadt Brannur. Sie hat den größten Hafen Freggens, mit allen guten und schlechten Eigenschaften, die das mit sich bringt. Drei Handelsstraßen, breit und gut ausgebaut, gehen von dort aus weg, eine nach Süden an der Küste entlang, eine nach Osten, im Schatten des Gebirgszuges und eine nach Süd-Osten, in die äußere Ecke Freggens. Es dauert drei Tagwege, um von Grünfurt (nach Osten gegangen) zu dieser dritten Route zu kommen. Die Grünfurter müssen dorthin gehen, denn keiner der Händler weicht von der Straße, nur um Grünfurt aufzusuchen. Viel zu wenig Kundschaft da...

Die Grünfurter haben auch nicht viel Ware feilzubieten. Das wenige, was sie anbauen, benötigen sie selber. Einzig das Dornenkraut, aus dem man gute, feste Seile drehen kann, ist den Gang zum Markte wert... und wird auch gut bezahlt.

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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Allysonn » Di 23. Feb 2016, 20:46

Zusatz: Ist Grünau nicht jener Ort, der den nächsten Markt für Grünfurt bietet? Dann könnte man gut verstehen, warum die Grünfurter Bauern nur extrem ungern ihre Eheweiber mit zum Markttag nehmen wollen. Mary, so sagt man, ist ein dralles, fesches Weib... :;:
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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Ronja » Mi 24. Feb 2016, 13:35

Wisst Ihr eigentlich, dass es im Grenzgebiet Freggen-Vironier-Ostwiern ein jahrtausendealtes Kloster gibt? Niemand weiss genau, welche Gottheiten dort verehrt werden. Es soll wohl von Mönchen bewohnt sein, deren genaues Alter niemand kennt, denn niemand hat sie je gesehen! Viele haben versucht, das Kloster zu finden und sind nie zurückgekehrt! Um das Kloster ranken sich viele Gerüchte und Geschichten, die man sich schon seit vielen Generationen am Lagerfeuer erzählt. Angeblich sollen die Mönche unsterblich sein und viele Geheimnisse hüten! Niemand weiß, wie das Kloster heisst, aber in Freggen ist es unter dem Namen Andorillyn bekannt.
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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Ere » Mi 24. Feb 2016, 13:41

Oh Gott wie spannend!! :panik:

Ich werd das heut Abend am Tablett alles einzeichnen.
Freu mich schon, wenns dann los geht :D:

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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Ronja » Mi 24. Feb 2016, 14:16

Neulich traf ich einen Handelsreisenden. Er erzählte mir von einer kleinen Insel, die etwa eine Tagesreise südlich von Brannur vor der Küste Freggens liegt. Die Fischer des kleinen Dorfes Hortrupp bringen Reisende für einen kleinen Obulus zur Insel. Nur sie kennen einen ungefährlichen Weg durch die Untiefen und Riffe. Die Insel liegt direkt auf dem Kreuzungspunkt zweier starker Leylinien und ist ein mächtiger Kraftort. Der Handelsreisende war selbst dort und hat an manchen Stellen gesehen, dass Steine in der Luft schweben, Bäume seltsam verdreht wachsen und Bäche bergauf fliessen. Er hätte sich gerne länger aufgehalten und die Insel besser erkundet, aber dazu hatte er leider keine Zeit. Die Fischer haben ihm erzählt, dass die Insel unbewohnt sei und dass er heute der einzige Gast wäre, aber er hatte während des gesamten Aufenthaltes das starke Gefühl, beobachtet zu werden. Gesehen hat er aber niemanden und er konnte auch keine Spuren von Zivilisation finden. Der Name der Insel lautet Orundir.

Edit hat eben noch erwähnt, dass Orundir südlich von Brannur liegt, nicht nördlich :rolleyes:
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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Allysonn » Mi 24. Feb 2016, 17:29

Die Stadt des Königs, Leuchtenfels, liegt südlich von Brannur, vier Tagreisen mit der Kutsche. Früher einmal, berichten Legenden, lag der Leuchtenfels direkt am Meer, aber die "Lagune des Morgens" verlandet nach und nach, so daß Freggen immer größer wird und Leuchtenfels nun auf festem Land liegt. Steigt man allerdings auf die Spitze des höchsten Turmes, kann man in der westlichen Ferne noch einen Streifen Ylonai sehen... wer weiß, wie lange noch.

Der Leuchtenfels ist schon seit jeher der Ort der Könige, weil der Fels als Solitär in der Landschaft steht und man von rundum sehen kann, wer kommt. Und er ist nicht zu verfehlen, denn die Spitze des Berges, das Schloß des Königs glänzt tagsüber in güldener Pracht (böse Zungen sagen, es sei nur Farbe, kein echtes Gold) und nachts ist die gesamte Anlage mit tausenden Lichtern beleuchtet. Wer dem König nun daraufhin Verschwendung vorwirft, tut ihm unrecht. Am Fuße des Berges wuchert wie Unkraut eine Pflanze namens "Kaltes Feuer". Die Strünke brennen hellgelb mit relativ kühler Flamme. (Kühl heißt: Die Energie reicht nicht, um Wasser zum Kochen zu bringen - dafür braucht man echtes Holz).

Die Legende sagt, dass im Berg selber einst ein Drache hauste, der wohl nach Vironier auswanderte... oder aber, (vielleicht, vielleicht auch nicht) noch immer im Berg schläft. Deshalb ist das Wappen des Königs, egal welcher Familie der grad aktuelle auch entstammt, immer ein schwarzer Drache auf hellgoldenem Grund.
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Re: Freggen - ein Land braucht Hilfe

Beitrag von Allysonn » Mi 24. Feb 2016, 18:29

Die Perlen der Pranaja - so wird eine Bergkette genannt, die sich vom Nordosten bis in den Südwesten erstreckt. Im Norden ist es nur durch ein breites Ebenes Tal vom Zjonalb getrennt, manche sprechen auch von einem Ausläufer des großen Gebirges, im Süden fallen die Hänge sanft zur Küste Ylonais ab. Die Berge sind nicht hoch genug, um ein Hindernis für Wanderer oder Händler darzustellen, allerdings haben sie großes Einfluß auf das Wetter Freggens. Im Westteil hält der Wind des Meeres die Wolken ständig in Bewegung, die der Ylonai entstehen läßt. An den Pranaja-Perlen regnen sich die meisten davon ab, deshalb ist dort die Erde fruchtbar und dunkel.

An der Ostseite der Berge ist die Landwirtschaft mühsamer, aber bei weitem nicht aussichtslos. Viele Flußläufe aus den Bergen fließen nach Osten hin ab und ermöglichen so auch hier den Ackerbau.

(Grünfurt liegt auf der östlichen Seite der Berge, der Wald, an dessen Rand es sich schmiegt, klettert auch die Hänge der Perlenkette hinauf...)


Der Legende nach warf die Göttin Pranaja eine Perlenkette von unschätzbarem Wert weit von sich, es war eine Gabe des Erdgottes Horm, und sollte ein Hochzeitsgeschenk sein. Doch Pranaja liebte den Meeresgott Ylon und verweigerte sich Horm. Und so landete die Perlenkette im kleinen Lande Freggen.
Von unschätzbarem Wert ist sie tatsächlich, sie birgt eine Vielfalt an Erzen und Goldadern durchziehen das Gestein manchmal sogar dicht unter der Oberfläche. Allerdings beginnt in Freggen erst der etwas intensivere Abbau, zu Zeiten des Vorkönigs wurde Eisen und Gold noch importiert...
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