Projekt Aquarium (oh weh)

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Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von GlitziBlingBling » Di 23. Jun 2020, 21:54

Ronja hat geschrieben:
Di 23. Jun 2020, 21:45
Kannst mich gern ausquetschen, wennst magst. Hab jahrelang Garnelen gezüchtet und nem Freund im Aquaristikgeschäft geholfen.
Tja. das haste jetzt davon. Geister und so gerufen und so :tumana:

Mein grosses Ziel sind Goldfische :kugelraupe:
Weil ich liiiebe Goldfische! :kugelraupe:
Aber ich hatte noch nie selbst ein Aquarium und so würde ich anfangen damit herauszufinden, was ein Aquarium (das Aquarium, nicht Fische) so alles braucht und warum.

Ich habe ein Gefäss.
Und dann?
Brauche ich eine Pumpe? Wenn ja warum? Und was für eine?
Brauche ich Filter?
Also so ähnlich wie beim Katzentrinkbrunnen? :verlegen:

Ich möchte einen von mir aus durchsichtigen Kübel mit Wasserpflanzen. Und da so tun als wären Tiere drin, dass wenn das dann ein Thema wird, dass sie es überleben bei mir :verlegen:


Kann man Garnelen züchten zum essen? :verlegen:

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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von Janisx » Mi 24. Jun 2020, 04:48

Oh, ich bin gespannt.
Lg Jana und 5 pfiffige Ratten.

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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von Ronja » Mi 24. Jun 2020, 06:49

Hihi, gerne doch!

Goldfische:
Zuerst einmal müsstest Du Dich entscheiden, welche Art. Gibt ja verschiedene. Eines aber haben alle gemeinsam: Werden groß und haben gut Appetit. Machen also auch viel Kacka. Daher ist ein guter, überdimensionierter Filter Pflicht. Auch wollen sie kein zu warmes Wasser (dauerhaft über 25 Grad), sonst fördert das Krankheiten.
Beckengröße für Goldfische nicht unter 250 Liter. Viele halten sie in Innenteichen, da hast aber dann ordendlich Luftfeuchtigkeit in dem Zimmer. Künstliche Beleuchtung brauchts drinnen auch.

Reines Pflanzenbecken:
Form und Größe des Beckens eher unerheblich. Filter nicht nötig. Beleuchtung ist nötig, wenn das Becken nicht auf dem Fensterbrett steht. Es gibt nette Nanobecken mit passender Aufsatzleuchte. Google mal Dennerle Nano Cube. Die 20 Liter-Größe wäre dann auch ok für Garnelen oder einen Kampffisch. Dann aber mit Filter.
An Pflanzen geht dann viel, es gibt nur einige Arten, die zu stark wuchern.

Garnelen: Nö, das sind keine zum Essen. Sind ganz kleine Süßwasser-Arten. Gibt's schön bunt. Manche Arten sind total easy zu halten und vermehren sich wie die Karnickelchen. Andere wiederum sind sehr anspruchsvoll und brauchen extra angemischtes Wasser etc...

Was Du mal probieren kannst:
Glasgefäß mit Bodengrund und Pflanzen aus einem heimischen Bach oder See. An's Fenster stellen und beobachten. Wenn Algen kommen, eine Teichschnecke reinsetzen. Oft ist sowas total spannend. Im Aquaristikhandel gibt es lebende Wasserflöhe (Daphnien) zur Verfütterung. Kaufst nen Beutel und gibst ihn (nach vorheriger Angleichung der Temperatur und des Wassers) in Dein Glasgefäß. Die Flöhe (sind ja lustige Kleinkrebse) brauchen nur 1x täglich ein paar Tropfen Milch als Nahrung. Sind total putzig zu beobachten. Noch geiler :pscht: sind Triops!
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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von keltoi » Mi 24. Jun 2020, 08:28

Ich persönlich würd ja Goldfische nie in einem Aquarium halten. Auch nicht in 250 Liter. Das ist schon das absolute miniminiminimum. Ich finde, Goldfische gehören in einen Teich. Es gibt so viele tolle Fische, die man ganz wunderbar in einem Aquarium pflegen kann. Goldfische gehören für mich persönlich einfach nicht dazu.

Ich habs grad auch Coga schon geschrieben: ich tät als allererstes anfangen, bei den Stadtwerken auf der Internetseite nach den örtlichen Wasserwerten zu schauen. Die schwanken immer mal wieder, aber die Analysen werden regelmäßig aktualisiert. Ich denk mal, dass das in Österreich und der Schweiz auch rauszufinden sein sollte. Und dann mal schauen, welche künftigen Mitbewohner damit klar kommen. Es bringt ja nix, wenn man total hartes Wasser hat, Pflanzen und Tiere zu halten, die es sehr weich mögen und umgekehrt - kann man schon machen, ist aber eine Wissenschaft für sich und erheblicher Aufwand. Dann doch lieber erst mal mit Bewohnern beginnen, die an die örtlichen Gegebenheiten gut angepasst sind.
Die Nano-Aquarien find ich persönlich zwar total hübsch, aber je kleiner das Becken desto komplexer und aufwendiger die Pflege. Ich seh das bei den Aquarien von mir und meinem Schatz. Seins ist doppelt so groß.In beiden wohnen in erster Linie Perlhuhnbärblinge. Die Pflanzen sind großenteils die gleichen. Düngung und Beleuchtung ebenfalls im Grunde identisch. Sein Aquarium ist nahezu algenfrei, ich bin immer ab schrubben und rauspulen. Seine Pflanzen sind prächtig, meine kümmern vor sich hin. :nixweiss:Er hatte auch mal ein Mini-Aquarium für seine Daphnienzucht :gg: Das war aber auch permanent veralgt hoch zehn. Was jetzt nicht heißt, dass kleine Aquarien immer eine Algenplage bekommen müssen, sie sind halt nur etwas pflegebedürftiger.
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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von GlitziBlingBling » Mi 24. Jun 2020, 08:35

Die Goldfische sind noch weeeeeeit weg. Die bekommen wenn schon dann so ein gigantisches Becken oder aber einen Teich :coga1:

Wasser fände ich Regenwasser besser - oder gleich Mineralwasser aus der Flasche. Bei Leitungswasser bin ich seeehr skeptisch :verlegen: Unsere Vierbeiner mögen das Wasser aus dem Lidl, Saskia heisst das. Das ist das unkalkigste Mineralwasser das ich kenne (ich habe alle getestet, hihi!). Und Regenwasser von draussen natürlich.
ist das utopisch?

Warum ich ein Aquarium möchte mit Filter und so: Das kenne ich so üüüüberhaupt nicht und möchte es kennenlernen. Gläser mit Wasserpflanzen und Eimer und Kübel und so habe ich ein paar (ich "züchte" mit sehr viel Spass Seerosen) aber ich möchte von ganz unten anfangen mit einem Aquarium :ja: Wie ich mit dem Filter umgehen muss, wie das ist mit der Pumpe und so.

Tiere möchte ich in so einem kleinen Dings keine :nein: ausser Schnecken, die kommen irgendwie von selber. So kleine schwarze :inlove: ich dachte immer, die mampfen abgestorbene Pflanzenteile :kopfkratz: Mückenlarven hätte ich hier en masse :gg: wenn die jemand essen mag - noch so gern!

Ah die Daphnen verfüttere ich nicht an die Schnecke sondern behalte sie? :verlegen:
Triops sind auch toll! Ein richtiges Aquarium für Triops, das ist eine gute Idee :D:
Geht das überhaupt? Werden die nicht eingefiltert? :#:

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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von coga1 » Mi 24. Jun 2020, 09:54

Kelti wo isn dein Aquariumthread? Ich will Fooooootoooos schauen. :gg:
Liebe Grüße,
conny.

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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von Ronja » Mi 24. Jun 2020, 16:05

Kommt wie gesagt auf die Goldfischart an. Nicht alle werden so groß.

Triops sind spannend. Kleine Urzeitviecher! Man zieht die Larven aus Dauereiern in einem kleinen Gefäß ohne Filter vor bis zu einer Größe von ca. 1cm. Danach können sie in das eigentliche Schaubecken umziehen. Filterung reicht hier dann ein einfacher Luftheberfilter, wenn überhaupt nötig. Ich hatte damals gar keinen dran. Die Triopse werden ca. 5cm groß und etwa 3 Monate alt. Während dieser Zeit produzieren sie neue Eier im Sand ihres Beckens. Der muss dann aber erst trocken werden (also ein Teil davon raus). Dann kann er als Ansatz für neue Larven benutzt werden. Der Charme des Ganzen: Man kann jederzeit mit der Nachzucht aufhören und wieder anfangen, wenn man Lust hat. Das Triops-Set von Cosmos hat alles drin für die erste Anzucht. Kennste eigentlich Biberschwanzfeenkrebse? Auch sehr hübsch!
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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von GlitziBlingBling » Mi 24. Jun 2020, 16:28

Triopse :inlove: eine gute Idee!
Aber erst mal nur Pflanzen und Schnecken, die sind ja eh dabei :gacker:
Muscheln würden mir auch enorm gut gefallen!

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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von Ronja » Mi 24. Jun 2020, 19:10

Muscheln gehen nur ohne Filter. Die sind ja quasi die Filter!
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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von Sibylle » Mi 24. Jun 2020, 20:47

Ronja hat geschrieben:
Mi 24. Jun 2020, 16:05
Triops sind spannend. Kleine Urzeitviecher! Man zieht die Larven aus Dauereiern in einem kleinen Gefäß ohne Filter vor bis zu einer Größe von ca. 1cm. Danach können sie in das eigentliche Schaubecken umziehen. Filterung reicht hier dann ein einfacher Luftheberfilter, wenn überhaupt nötig. Ich hatte damals gar keinen dran. Die Triopse werden ca. 5cm groß und etwa 3 Monate alt. Während dieser Zeit produzieren sie neue Eier im Sand ihres Beckens. Der muss dann aber erst trocken werden (also ein Teil davon raus). Dann kann er als Ansatz für neue Larven benutzt werden. Der Charme des Ganzen: Man kann jederzeit mit der Nachzucht aufhören und wieder anfangen, wenn man Lust hat. Das Triops-Set von Cosmos hat alles drin für die erste Anzucht. Kennste eigentlich Biberschwanzfeenkrebse? Auch sehr hübsch!
Das sind doch...
Sind das echt?
Jaaa?
Die Urzeitkrebse aus den Yps-Heften von gaaaanz früher mal??? :kugelraupe:

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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von Fuchsfräulein » Mi 24. Jun 2020, 21:01

Ja, sind sie. :gg:

Ich hab meinem Ex mal ein Yps gekauft (die richten sich jetzt wohl an ihre früheren Leser, die jetzt halt erwachsen sind), weil sie da auch wieder Urzeitkrebse drin hatten. Bei mir hat das nie funktioniert.

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Re: Projekt Aquarium (oh weh)

Beitrag von Ronja » Do 25. Jun 2020, 05:31

Nö, die Urzeitkrebse aus dem Yps waren meines Wissens Artemia Salina. Triops und Feenkrebse sind andere Arten.
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