Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Nicht nur für Spinner spannend ;-)

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Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Fuchsfräulein » Di 30. Jun 2020, 22:19

Ich glaube ich kann hier so langsam mal (eeeeeendlich, nach all den Jahren!) hier niederlassen. :freufreu:
Hier rein sollen Freud und Leid mit Mariechen (sprich: Problembequatschung und Gesponnenes) Platz finden, damit ich dafür nicht hundert Threads aufmachen muss.

Das ist das Mariechen, das ich ganz ganz lieberweise von gomi adoptieren durfte:
frisch ausgepackt
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Man ignoriere bitte die leichte Unordnung.

Nachdem ich den halben Tag hier das Forum nach Bilder von Mariechen in Aktion durchstöbert habe, und ein bisschen trial and error, habe ich sie heute endlich zusammengebaut gekriegt. Das Antriebsband macht mich fertig. :gacker:

Ein paar kleine Reperaturen waren nötig, weil ja unterwegs leider ein Teil abgebrochen war. Ponal scheint es vorerst gut gerichtet zu haben. (Als Tierhalterin und Bastlerin liebe ich das Zeug!)
Und der Übergang von Pedal zu Rad (bitte verzeiht mir diese umständlichen Beschreibungen, ich habe das Spinnrad-Vokabular überhaupt noch nicht drauf) hat auch nicht wirklich gehalten. Da war aber schon ein Metallplätchen angebracht, das ich nur mit Kabelbindern gescheit festzurren musste. Jetzt funktioniert's einwandfrei!

Erst gab es Trockenübungen. Einfach nur das Rad gescheit drehen. Ich muss noch rausfinden wie ich Mariechen antreibe, ohne dass sie mir entgegen fällt. :gacker:
Auch die Übung mit Strickgarn klappte super! Ich kann es kaum erwarten richtig loszulegen!

Allerdings hat Mariechen irgendwann angefangen ganz fürchterlich zu quietschen. Scheint am Leder zu liegen wo der Flügel (Heißt das überhaupt so? Ich geh gleich mal die Namen für die ganzen Spinnradteile googeln.) eingespannt wird. Wenn ich ihn aufrecht halte quietscht es nicht. In der Hoffnung, dass es dadurch besser wird, werde ich das mal mit Nähmaschinenöl behandeln. Musste ich aber erst mal bestellen... Hat jemand davon etwas Ahnung und kann mir sagen, ob das überhaupt die richtige Vorgehensweise ist?

Gestern oder vorgestern habe ich Fasern bestellt. :happyjump: Ein bisschen was Buntes, ein bisschen was Glitzerndes und ein bisschen was Günstiges zum Üben. Sollte demnächst ankommen.

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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von coga1 » Mi 1. Jul 2020, 08:26

Am vernünftigsten is es, bei Yoro zu fragen. Yoros Mann baut selbst Spinnräder - wenn jemand Ahnung hat, dann sie ;)
Liebe Grüße,
conny.

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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Yoro » Mi 1. Jul 2020, 15:32

ja, hier, dann schaun mer mal.
Also, die Verbindung zwischen Pedal und Rad nennt man Knecht. Mit Metallplättchen und Kabelbinder befestigt, klingt schon nach einer gröberen Hilfskonstruktion und schaut wahrscheinlich auch nicht ganz so schön aus, aber wenns funktioniert, kann es erstmal so bleiben.

Trockenübungen sind sehr gut, damit man ein Gefühl für das Rad bekommt und auch bei ganz langsamem Treten einen gleichmäßigen Rhythmus findet. Sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn.
Als absoluter Anfänger zum Üben nimmst du am besten eine anfängerfreundliche Faser, die möglichst alles verzeiht und auch bezahlbar ist. Eiderwolle ist da sehr beliebt, ich empfehle immer den isländischen Polarfuchs (Keine Sorge, das heißt nur so und ist eine Fasermischung skandinavischer Schafe).

Tja, was es mit dem Quietschen auf sich hat, ist so per Ferndiagnose nicht zu sagen, Am besten, du machst da noch mehr Fotos (möglichst nah und möglichst genau) und beschreibst es ganz ausführlich, dann kommen wir wahrscheinlich weiter. Zur Not gebe ichs an den Holzwurm weiter, ob dem was dazu einfällt.
Auch wenn wir Spinnräder bauen (also, mein Holzwurm baut und ich teste :gg: ), sehen unsere Räder völlig anders aus und sind höchstwahrscheinlich auch anders aufgebaut.

Dann ein herzliches Willkommen unter den Wollverrückten, die fleißig am Rad drehen :gakker: :gacker: !
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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Maruschka » Mi 1. Jul 2020, 18:50

Willkommen bei den Spinnern :huhuh:
Freue mich sehr, dass Mariechen bei Dir eingezogen ist :freufreu: (gomi ist schon ein Schatz :-* ).
Spinnen ist eine tolle Beschäftigung, mache ich seit drei Jahren.
Hier habe ich mich angesteckt und bin sehr froh darüber.

Auf Deine Spinnereien bin ich sehr gespannt.
Vielleicht kann ich auch ein bischen helfen.

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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Fuchsfräulein » Mi 1. Jul 2020, 23:32

Ihr wisst, dass ihr alle total super seid, oder? :D:

Yoro, ich mach dir morgen mal Bilder davon. Vielleicht kann ich dir auch irgendwie ein Video zukommen lassen, wäre wahrscheinlich besser.
Und danke für die Fasertipps! In meiner Überschwenglichkeit habe ich schon bestellt, aber ich merk's mir auf jeden Fall für die nächste Bestellung! Ich muss nochmal gucken was genau ich bestellt hatte.
Irgendwas hatte ich in der Schule gesponnen, das fand ich ziemlich schwierig und mochte es deswegen nicht. Ich meine, dass es Baumwolle gewesen ist.

Spinnradvokabular habe ich mir gestern noch angelesen, aber anscheinend das meiste wieder vergessen. Muss ich mir noch ein paar mal angucken.

Ach Yoro, wenn ich dir Bilder zeige, kannst du mir dann zuuufällig sagen was für Spulen ich kaufen kann, wenn ich mal mehr brauche? Ich glaub ich mag auch mal dicke Garne spinnen, da brauch ich vielleicht einen Übergrößen-Flügel. Also, eher wollen als brauchen.

Aaaaah, ich freu mich schon! Morgen kommen die Fasern! Also, gerade dann, wenn ich auf der Arbeit bin. Aber übermorgen kann ich es dann von der Post holen! :happyjump:

Maruschka, ich fand spinnen in der Schule so toll. Und entspannend, wenn ich mich recht entsinne. Ist schon 20 Jahre her, aber es ist mir nie aus dem Kopf gegangen.
Ich hätte dieses Jahr so gerne schon die Tour de Fleece mitgemacht, aber die hat ja leider schon angefangen. Dann nächstes Jahr halt.

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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Yoro » Do 2. Jul 2020, 00:31

Fuchsi, welche Spulen du brauchst, lässt sich nicht so einfach sagen. Dazu müsstest du eine mal ganz genau ausmessen. Außerdem wäre es dann gut zu wissen, wie groß der Spinnflügel ist, welchen Durchmesser seine Achse hat, ob das Rad ein- oder zweifädig, und wenn ersteres, ob es spulen- oder flügelgebremst ist. Oder aber, ich müsste so eine Spule mal selbst sehen.
Wie viele von den Dingern hast du denn? 3 Stück sind das absolute Minimum, wenn man normal verzwirnen möchte.
Dein Mariechen scheint eine echte Antiquität zu sein, da ist es sehr wahrscheinlich, dass es dazu überhaupt keine Spulen mehr zu kaufen gibt, bzw. über die EBay Kleinanzeigen findet man ab und zu welche. Ob die dann passen - kann sein, kann auch nicht sein.
Wenn du Glück hast, passen die gängigen Spulen von Ashford, Kromski, Louet etc., aber das ist eher unwahrscheinlich. Wenn alle Stricke reißen, bleibt dir nur übrig, dir bei einem Kunst- oder Möbelschreiner extra welche anfertigen zu lassen, das kostet je nach Aufwand, Menge und Material ab 15 Euro aufwärts (pro Stück).

Ich würde dir vorschlagen, dass du jetzt erstmal schaust, wie gut du mit Mariechen zurechtkommst und damit die Basics lernst. Gleichzeitig kannst du ja schonmal deine Fühler ausstrecken, ob es dafür Spulen gibt bzw. wo du welche bekommen könntest.
Wenn Mariechen Ärger macht, du mit dem Handling nicht so gut klarkommst oder es eben keine Ersatzspulen gibt, würde ich Mariechen zur Dekoration oder für mal so zum spinnen zwischendurch nehmen und ansonsten ein zweites, 'pflegeleichtes' Rad für den Alltagsgebrauch nehmen, für das man problemlos jegliches Zubehör bekommt.
Ein sehr guter und preiswerter Kandidat wäre z.B. das 'Bliss' von Woolmakers, das es bereits ab 290 Euronen gibt. Auch das Kiwi 3 von Ashford ist toll zum Anfangen (war mein erstes Spinnrad).

Ein absolutes must-see ist für dich der Spinn- und Webkanal von Chantimanou auf Youtube. Darin wird die ganze Spinnerei sehr gut erklärt, einzelne Räder reviewt und vieles mehr, unbedingt reinschauen. Das Bliss-Rad wird übrigens hier von ihr vorgestellt.
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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von gomi » Do 2. Jul 2020, 05:48

Hallochen
ich hab ja noch so ein anders altes Spinnrad, mit dem ich auch nicht so richtig klar gekommen bin.
Deswegen hab ich die Spulen von dem mit rein getan, weil ich mir schon dachte, dass es besser ist, mehr als eine oder zwei zu haben
diese Rädchen sind immer mal wieder beim Trödler zu finden, denk ich - ich hab sie daher und immer mal wieder da welche gesehen
die "Notreparatur" mit dem Metallplättchen hab ich ja gemacht,
nachdem Ronja in Essen mal geschaut hat, was wie zu beheben wäre, damit ich da besser mit klar komme.
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain) :jap: :huhuh:

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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Fuchsfräulein » Do 2. Jul 2020, 18:54

Ich hab gestern schon mal auf Ebay geschaut, da habe ich 1-2 Spulen entdeckt, die passen könnten. Aber diesen Monat nicht mehr, Pamuk hat mich arm gemacht. :rolleyes:

Die Nachbarskinder haben gerade geklingelt und mein Wollpaket hochgebracht. So lieb! Das heißt, dass ich jetzt endlich loslegen kann! :happyjump:
Bilder von den Fasern folgen natürlich noch.

Mariechen geht es schon viel viel besser. Ich habe sie ein bisschen geölt und jetzt quietscht sie überhaupt nicht mehr. :jap:

Also, ich schnapp mir jetzt mal meinen Coburgrfuchs und schau ob ich's noch kann.

Auf die bunte Wolle freue ich mich besonders! Ich möchte auf jeden Fall fractal yarn spinnen. Wie heißt das eigentlich auf Deutsch? Ich hab mir die ganze Zeit nur englischsprachige Spinnvideos angesehen und weiß gar nicht wie die deutschen Begriffe heißen.

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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Fuchsfräulein » Do 2. Jul 2020, 21:26

So, jetzt brauche ich mal Hilfe.

Der Coburgfuchs hat sich super spinnen lassen. Es ist nicht besonders schön, aber es ist meins. :gg: Ein bisschen zuviel Twist drin hier und da, aber eigentlich in Ordnung.
spinnen_002.jpg
Und dann hab ich mir die Welshwolle vorgenommen. Und es ist furchtbar. :ohnm8: Ich habe das Gefühl, dass das Garn überhaupt nicht eingezogen wird. Ich hab schon ein paar Sachen ausprobiert, langsamer treten, schneller die Fasern loslassen, Spannung ändern, nüschts. Die ganzen Kringel stauen sich vor dem Loch und werden dann so viel, dass es sowieso nicht mehr durch passt.
Spinnen_001.jpg
Es ist ein Elend.

Spielen wir ein Quiz: Liegt mein Problem
a) an dem Flügel / der Spule
b) an meiner Technik
c) einfach nur an den Fasern?

Was ich mich gerade auch frage, soll sich die Spule genau so schnell wie der Flügel bewegen? Also quasi so, als wäre beides fest miteinander verbunden. Sie lässt sich aber problemlos bewegen.

Anderes Problem: der Ponal gibt jetzt schon den Geist auf. Ich frag morgen mal auf der Arbeit in der Werkschaft, was die Fachmänner sagen, wie man das retten kann. Ich mag da ungern selber eine lange Schraube durchjagen. Ich hab ja nicht mal eine Bohrmaschine, und gerade bohren kann ich erst recht nicht. Im Moment behelfe ich mir mit einer Fadenkonstruktion. Heute wird Mariechen es noch überstehen. Kommt nachher halt nochmal eine Schicht Ponal. Sekundenkleber mag ich nicht, der tropft überall hin und man kriegt's dann nicht mehr weg. Ich möchte Mariechen ja nicht unnötig verschandeln.

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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Yoro » Do 2. Jul 2020, 23:31

Oooooohhh, schwangere Regenwürmer, wie schön! Halte sie in Ehren, später bekommst du sowas nie wieder hin.

An der Faser liegt so ein Einzugsproblem nie, wenns mit der einen klappt, klappts auch mit der anderen. Wenns von einem Moment zum anderen gar nicht mehr einzieht, liegts meistens daran, dass sich das Garn irgendwo um einen Haken gewickelt hat und damit quasi einen Stau verursacht. Geht aus dem Foto nicht genau hervor, ich würde aber sagen, um den vordersten Haken hat sich eine Schlaufe gewickelt.
Spule und Flügel laufen immer mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, muss auch so sein, weil anderenfalls kein Drall in das Garn kommt.

Dass das Ponal auf Dauer nicht hält, war zu erwarten, auf so ein Spinnrad in Betrieb wirken ziemliche Kräfte. Du kannst
- es entweder einem Schreiner oder sonstigem Holzfachmann geben, dass der dir das repariert,
- es selbst mit Schrauben und/oder sonstigen Behelfsmöglichkeiten versuchen, was alles keine Dauerlösung sein wird,
- dir wirklich ein vernünftiges, also spinnbares Rad zulegen.

So schön so ein antikes Rad auch ist, im Alltagsgebrauch braucht man damit gute Nerven, eine Menge handwerkliches Geschick und, wenns blöd läuft, auch einiges an extra-Kohle.
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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Fuchsfräulein » Do 2. Jul 2020, 23:51

Ich hab gerade mal das Garn auf die andere Spule gewickelt, mit der es vorhin ja funktioniert hatte. Nö, will nicht. An den Haken bleibt es nicht hängen, da habe ich schon nach geguckt.

Was meinst du, woran könnte es liegen, dass Spule und Flügel mit der gleichen Geschwindigkeit laufen?

Ach, zum Anfangen ist das Spinnrad schon okay. Ich bieg mir alles, was nicht ganz klappt, ein bisschen zurecht, arbeite drumherum und dann wird das schon halbwegs. :D: Ich bin da recht zuversichtlich. Und dann kommt irgendwann in 1-2 Jahren vielleicht doch mal ein einfacheres Rad ins Haus.

Vielen lieben Dank, dass du mir so toll hilfst! :kiss:

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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Yoro » Fr 3. Jul 2020, 00:14

Holzwurm meint, möglicherweise hat sich auf der Achse des Spinnflügels etwas Dreck abgesetzt (da reicht ein ganz dünner Film), so dass die Spule nicht mehr richtig läuft. Du möchtest bitte die Achse gründlich mit einem alkoholgetränkten Taschentuch abreiben. Danach Spule wieder aufstecken und anstupsen, die Spule muss ganz leicht und locker auf der Achse laufen. Möglicherweise haben sich auch Faserreste irgendwo verfangen.

P.S: Chantimanou hat ein Video zum Thema Einzugsprobleme, hier gucken.
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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Fuchsfräulein » Fr 3. Jul 2020, 00:18

Öh, Alkohol.... Hab ich gar nicht. Gibt es irgend etwas haushaltsübliches, das ich stattdessen verwenden kann?

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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Yoro » Fr 3. Jul 2020, 00:20

alles, was Schmutz und vor allem Fett gut löst.
Und unbedingt das Video gucken, dein Rad scheint ein Zweifädiges zu sein, da ist dann möglicherweise der Antriebsriemen gerutscht.
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Re: Das Märchen von Fuchs und Mariechen

Beitrag von Fuchsfräulein » Fr 3. Jul 2020, 00:37

Das Video hatte ich mir heute Nachmittag tatsächlich schon angesehen. Der Riemen ist es wohl nicht, das hatte ich auch schon probiert. Aber der hüpft irgendwann eh immer rum wie er gerade Lust hat.

Ich mach mal um die Spule rum sauber, irgendwas hab ich da bestimmt.

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